Gluten ist das "Klebereiweiß", welches sich in vielen Getreidearten befindet und für Allergien und Unverträglichkeiten verantwortlich sein kann.


Gluten ist ein Stoffgemisch aus verschiedenen Proteinen, welche in Zusammensetzung mit Wasser klebende Eigenschaften haben.
Der Begriff Gluten kommt aus dem Lateinischen: "gluten" und bedeutet übersetzt Kleber. Gluten ist also das Klebereiweiß, welches im Weizen, Roggen, Dinkel, Kamut, Gerste, Hafer vorhanden ist. Da dieses Klebereiweiß diese klebende Eigenschaften hat, ist er besonders wichtig bei der Brotverarbeitung, da er für das Aufgehen und die Dehnbarkeit des Teiges verantwortlich ist. Je mehr Gluten in einem Getreide ist, desto höher ist die Qualität des Brotes.

Gluten ist die Basis für bestimmte vegetarische Produkte, wie das Seitan, auch als "Weizenfleisch" bekannt,  da es mit seinem hohen Proteingehalt als Fleischersatz genutzt wird.
Gluten wird auch als Verdickungsmittel bei einigen Medikamenten benutzt und in der Industrie als Klebemittel für Gewebe und Stoffe.
Bestandteile des Glutens können jedoch bei Menschen mit entsprechender Veranlagung zu Glutensensitivität beziehungsweise Zöliakie führen, einer entzündlichen Erkrankung der Darmschleimhaut mit weitreichenden gesundheitlichen Folgen.
Glutenfreie Getreidearten sind: Reis, Mais, Hirse, Teff, Buchweizen, Quinoa, Amarant.

 
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